Gesetzliche Absicherung

Altersrente, Witwenrente, Erwerbsminderungsrente: Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung bieten scheinbar eine ausreichende Grundsicherung. Doch die verschiedenen Rentenreformen führten in den letzten Jahren zu deutlichen Senkungen der Rentenniveaus.

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Altersrente

Die Bevölkerung in Deutschland wird älter. Auf immer mehr Rentner kommen immer weniger Beitragszahler. Eine Entwicklung, die heute schon sichtbar ist und sich in Zukunft stetig fortsetzen wird.

Vier Gründe sind dafür hauptsächlich maßgebend:

  • Steigende Lebenserwartung
  • Niedrigere Geburtenraten
  • Längere Ausbildungszeiten
  • Frühpensionierung

Damit die Beiträge für die Beitragszahler bezahlbar und die Renten für die Rentner sicher bleiben, hat es 2004 eine Rentenreform gegeben mit der Folge, dass das Altersrentenniveau langfristig sinken wird:

  • Die wenigsten Rentner erhalten heute aus der gesetzlichen Rentenversicherung 45 % ihres letzten Bruttogehalts als Rente.
  • Wenn Sie beispielsweise bereits drei Jahre früher als mit 65 oder 67 in den Ruhestand gehen möchten, müssen Sie einen spürbaren Abschlag bei Ihrer gesetzlichen Rente in Kauf nehmen.
  • Von 2012 wird die derzeitige Regelaltersgrenze bis 2029 stufenweise angehoben. Betroffen sind die versicherten Geburtsjahrgänge ab 1947.

Detailliertere Informationen zur gesetzlichen Altersversorgung erhalten Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung.

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Hinterbliebenenabsicherung

Die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung macht auch vor der finanziellen Absicherung Ihrer Familie nicht Halt. Denn eine ausreichende gesetzliche Grundsicherung ist nicht mehr gegeben.

Am 1. Januar 2002 trat eine neue Hinterbliebenenversorgung in Kraft. Davon betroffen sind:

  • Ehepaare, wenn beide Partner nach 1961 geboren wurden.
  • alle Paare, die nach dem 1. Januar 2002 geheiratet haben.
Die große Witwen-/Witwerrente

Anspruch besteht, wenn der hinterbliebene Partner zum Zeitpunkt des Todes des Versicherten:

  • mindestens 45 Jahre* alt ist oder
  • Kinder erzieht oder
  • vermindert erwerbsfähig ist.

* Im Zuge der Anhebung der Altersgrenze für die gesetzliche Altersrente auf 67 Jahre erfolgt eine Anhebung auf 47 Jahre.

Die Höhe beträgt 55 % des Rentenanspruchs wegen voller Erwerbsminderung bzw. der Altersrente des Verstorbenen.

Die kleine Witwen-/Witwerrente

Wer die Voraussetzung für eine große Witwen-/Witwerrente nicht erfüllt, erhält die kleine Witwen-/Witwerrente.

Die Rente in Höhe von 25 % des Rentenanspruchs des Verstorbenen wird nur noch für 2 Jahre gezahlt.

Anrechnung von eigenem Einkommen

Eigenes Einkommen – dazu zählt auch Einkommen aus Vermögen oder Vermietung – wird auf die Hinterbliebenen-Rente angerechnet. Und damit überhaupt ein Anspruch auf Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung besteht, müssen mindestens 60 Monate lang Beiträge bezahlt worden sein.

Lebensversicherungen bieten finanziellen Schutz

Sichern Sie sich und Ihre Familie jetzt ab. Eine private Absicherung lässt sich grundsätzlich auf zwei Wegen erreichen. Sie können mit einer Risikolebensversicherung Ihre Familie im Falle Ihres Todes finanziell absichern. Hierbei sparen Sie kein Kapital an, dafür sind aber die Beiträge besonders günstig. Der Abschluss einer Kapital bildenden Lebensversicherung bietet die Möglichkeit, den Aufbau des Vorsorgekapitals für die Zeit nach dem Berufsleben mit einem ausreichenden Versicherungsschutz für die Familie zu kombinieren.

Detailliertere Informationen zur gesetzlichen Hinterbliebenenabsicherung erhalten Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung.

Berufsunfähigkeit

Versichern Sie Ihre Arbeitskraft

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was geschieht, wenn Sie wegen einer Berufsunfähigkeit nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können? Immerhin wird jeder vierte Erwerbstätige vor Erreichen des Rentenalters ganz oder zeitweise berufsunfähig. Die meisten Menschen denken beim Thema Berufsunfähigkeit an Unfälle. Die Realität sieht anders aus. Denn die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind die so genannten Verschleißerkrankungen.

Weniger Schutz nach der Rentenreform

Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wurde zum 1. Januar 2001 gestrichen und durch die niedrigere Erwerbsminderungs-Rente ersetzt. Seitdem gilt für ab dem 2. Januar 1961 geborene Personen:

  • Die volle Erwerbsminderungs-Rente erhält nur, wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann.
  • Wer drei bis weniger als sechs Stunden pro Tag arbeitsfähig ist, hat Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungs-Rente – unabhängig vom ausgeübten Beruf.
  • Wer noch länger als sechs Stunden arbeiten kann, dessen Ansprüche entfallen komplett.

Wer noch drei Stunden oder mehr pro Tag arbeiten kann, muss also seinen Lebensunterhalt eventuell mit einer berufsfremden Arbeit bestreiten – unabhängig von der eigenen Qualifikation und unabhängig davon, ob er damit finanziell und sozial schlechter gestellt ist.

Personen, die vor 1961 geboren wurden, erhalten nur noch die halbe Erwerbsminderungs-Rente, wenn sie ihren Beruf nicht länger als sechs Stunden pro Tag ausüben können.

Im Falle ihrer Berufsunfähigkeit wird es für viele Betroffene finanziell eng. Denn damit überhaupt ein Anspruch auf Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung besteht, müssen mindestens 60 Monate lang Beiträge bezahlt worden sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit absichern können.

Sichern Sie sich ab!

Jetzt können Sie selbst etwas unternehmen. Mit der BerufsKasko* sichern Sie sich und Ihre Angehörigen für den Fall Ihrer Berufsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit finanziell ab und bekommen im Versicherungsfall die vereinbarte Rente

Detailliertere Informationen zur gesetzlichen Hinterbliebenenabsicherung erhalten Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung.

* Die BerufsKasko ist ein Produkt der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG, das die Berliner Bank ausschließlich an Interessenten für Berufsunfähigkeitsversicherungen vermittelt.

Das neue 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge

Am 1. Januar 2005 wurde mit dem Alterseinkünftegesetz das 3-Schichten-Modell für die Altersvorsorge eingeführt. Welche Auswirkungen hat dies für Ihre Vorsorgestrategie? Wir sagen es Ihnen!