Jubiläum

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2010 - ein besonderes Jahr für die Berliner Bank

2010 ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Die Berliner Bank wird 60 – eine lange Zeit enger Verbundenheit mit unserer Stadt und unseren Kunden. Parallel zu unserem Jubiläum stehen - wie wir Ihnen bereits im April mitgeteilt haben - einige Veränderungen an:

Durch die direkte Anbindung an unsere Konzernmutter, die Deutsche Bank, werden wir noch leistungsfähiger. Dabei bleiben wir Ihre Berliner Bank. Mit allen Vorteilen einer Universalbank, die in der Region fest verankert ist.

Damit Sie von dieser Verbindung besonders profitieren, haben wir in den letzten Monaten die Umstellung auf eine gemeinsame technische Infrastruktur vorgenommen – eine der leistungsfähigsten in Deutschland. Das heißt für Sie: höchste Sicherheitsstandards und bester Service.

Genau darauf kommt es uns auch bei unserem Internetauftritt an, den wir rundum erneuert haben. Freuen Sie sich daher auf die zahlreiche Verbesserungen, wie z.B.:

  • Schnelleres Erfassen aller Produkte durch kurze, prägnante Darstellung der Vorteile am Seitenanfang
  • Aufgeräumte und benutzerfreundliche Navigation
  • Bündelung von Angeboten für Unternehmer und Unternehmen auf einer Seite ("Geschäftskunden")
  • Mobiler Internetauftritt und Online-Banking für Smartphones wie das Apple iPhone unter http://mobi.berliner-bank.de/
  • Online-Banking mit neuen Funktionen und höherem Komfort

Unseren neuen Weg haben wir eingeschlagen, um Ihre Erwartungen langfristig zu erfüllen. Wir freuen uns, Sie auf den neuen Seiten Ihrer Berliner Bank zu begrüßen und sind auf Ihre Fragen und Anregungen gespannt.

Viel Spaß bei der Erkundung unseres neuen Internetauftritts wünscht Ihnen

Ihre
Berliner Bank

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030 3109-3109

Chronik

Die Berliner Bank im Wandel der Zeit

Sie lieben Berlin wie wir und interessieren sich für die Geschichte der Stadt? Die Berliner Bank Jubiläums-Chronik nimmt Sie mit auf eine Zeitreise zu den wichtigsten Stationen des Bankhauses im Spiegel der Geschichte Berlins.

Erleben Sie noch einmal mit, wie die Berliner Bank nach Krieg, Teilung der Stadt und Berlin-Blockade als starkes Kreditinstitut zum Wiederaufbau der Wirtschaft entstanden ist. Es wird dargestellt, wie sie sich durch geschichtliche Ereignisse entwickelt hat, sei es durch den Kalten Krieg, dem Mauerbau, oder der Wiedervereinigung. Dies wird durch einmalige Bilder, wie z.B. die Begrüßungsgeldauszahlung, unterlegt.

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte der Berliner Bank.

Die Jubiläums-Chronik ist im Handel für 19,95 Euro erhältlich (ISBN 978-3-89479-618-1).

BB MAGIC Kunden erhalten die Chronik zum Vorteilspreis von 14,95 Euro entweder in unserem BB MAGIC Online-Shop oder telefonisch bei der BB MAGIC Service Hotline 0180/1234 -111*.

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* Festnetzpreis 3,9 ct/Min., max. 42 ct/Min. aus Mobilfunknetzen. Mitarbeiter der Berliner Bank sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen.

60 Jahre Berliner Bank

Start als Bank des Wiederaufbaus

Lokaltermin im Schöneberger Rathaus: Am Morgen des 21. Juni 1950 verkündet Berlins Oberbürgermeister Ernst Reuter persönlich um 10 Uhr in Zimmer 143 den Start der Berliner Bank AG. Nach Krieg, Teilung der Stadt und Berlin-Blockade benötigt Westberlin dringend ein starkes Kreditinstitut, das den Wiederaufbau der Wirtschaft unterstützt. Die Berliner Bank ist der passende Partner und startet als Bank des Wiederaufbaus mit 40 Filialen, 1500 Mitarbeitern und 75 000 Kunden. Eine der ersten Depositenkassen, an denen der neue Schriftzug prangt, ist die Berliner Bank am Olivaer Platz.

Wirtschaftswunder und Kalter Krieg

Der wirtschaftliche Aufschwung in den 50er Jahren gelingt. Die Berliner Bank trägt maßgeblich dazu bei, indem sie der Westberliner Wirtschaft mit Krediten zur Seite steht und kontinuierlich Geschäftsbeziehungen im In- und Ausland aufbaut. Von der Berliner Zentralbank erhält sie den Status einer Außenhandelsbank und kann so wichtige Ein- und Ausfuhrgeschäfte abwickeln. Die Bank wächst. Die stetige Expansion des Einlagen- und Kreditgeschäfts ermöglicht die Vergrößerung des Filialnetzes im Berliner Stadtgebiet: Zu den 40 Depositen-kassen seit der Gründung kommen bis 1960 weitere neun Kassen und drei Zahlstellen hinzu, wie die Depositenkasse 19 am Bayerischen Platz.

Mauerbau und frühe 70er Jahre

Der Mauerbau 1961 trifft die Menschen in Berlin und Deutschland bis ins Mark. Ähnlich wie bei der Berlin-Krise verkraftet die Westberliner Wirtschaft den Mauerbau jedoch besser als befürchtet. Die Berliner Bank gewinnt das Vertrauen der Bevölkerung. 1963 legen 14 Prozent mehr Kunden ihr Geld bei der Berliner Bank an als im Vorjahr. Dort betrug der Zuwachs nur 5,5 Prozent. Obwohl dieser geringer ausfiel, hatte er die Bank bereits zur Einlagenmilliardärin gemacht. Auch die Unternehmen vertrauen ab Ende der 60er Jahre immer mehr dem Bankgeschäft und überweisen Löhne auf private Gehaltskonten statt sie in Lohntüten zu packen. Dies führt zu einer beträchtlichen Vergrößerung des Kundenkreises auf über 750 000 Kunden bis 1975.

Wandel und Wachstum in den 80er Jahren

In den 80er Jahren boomt die Wirtschaft und der Konsum in Deutschland steigt. Jeder vierte Westberliner besitzt nun ein Konto bei der Berliner Bank, die 1984 privatisiert wird. Die ersten Geldautomaten entstehen, VISA-Karten werden herausgegeben und neue Kooperationen - wie mit der Gothaer Versicherungsgruppe - eingegangen. Zum Jahresende 1989 gibt es 81 Filialen im Stadtgebiet.

Die Berliner Bank nach 1989

Nach dem Mauerfall kommen sich Ost und West schnell nahe. Die Kooperation mit der im Osten verwurzelten Berliner Stadtbank mündet am 1. Oktober 1991 in eine Fusion beider Häuser. Der Ausbau des Filial- und Niederlassungsnetzes im Ostteil der Stadt und in den neuen Bundesländern ist vielversprechend. Bis Ende 1993 entstehen insgesamt 47 Filialen in Ostberlin und Brandenburg. Der 1. Januar 1994 markiert dann einen weiteren Einschnitt: Die Landesbank Berlin, Berlin Hyp und Berliner Bank schließen sich zur Bankgesellschaft Berlin zusammen. Bis 1999 rückt die Berliner Bank innerhalb der Gesellschaft jedoch nahezu vollständig in den Hintergrund. Deshalb steht auch nicht sie, sondern die Berlin Hyp und die Bankgesellschaft selbst im Mittelpunkt des Berliner Bankenskandals, der 2001 seinen Höhepunkt erreicht. Hohe Kredit- und Immobilienrisiken haben die Bankgesellschaft an den Rand einer Insolvenz gebracht. Als Teil des Rettungspakets des Senats und der durch die EU-Kommission bewilligten Landeshilfen muss das Land Berlin seine Anteile an der Bankgesellschaft und die Berliner Bank verkaufen.

Eine starke Hauptstadtmarke

Es waren bewegte Zeiten in der Berliner Bank und es bleiben auch in den kommenden Jahren bewegte Zeiten. So begann im Juni 2006 ein neues Kapitel für die Bank. Sie wurde zu einem erfolgreichen Mitglied der Deutsche Bank-Gruppe - als starke Hauptstadtmarke mit einer klaren regionalen Fokussierung.

Berlin im Namen zu führen, bedeutet vor allem die Bank für Berlin und für die Berliner zu sein. Dieser Verpflichtung stellt sich die Berliner Bank immer wieder neu im Kontext der sich wandelnden Anforderungen und Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen in dieser Stadt.

Die Jubiläums-Chronik

Sie lieben Berlin wie wir und interessieren sich für die Geschichte der Stadt? Die Berliner Bank Jubiläums-Chronik nimmt Sie mit auf eine Zeitreise zu den wichtigsten Stationen des Bankhauses im Spiegel der Geschichte Berlins.

Erleben Sie noch einmal mit, wie die Berliner Bank nach Krieg, Teilung der Stadt und Berlin-Blockade als starkes Kreditinstitut zum Wiederaufbau der Wirtschaft entstanden ist. Es wird dargestellt, wie sie sich durch geschichtliche Ereignisse entwickelt hat, sei es durch den Kalten Krieg, dem Mauerbau, oder der Wiedervereinigung. Dies wird durch einmalige Bilder, wie z.B. die Begrüßungsgeldauszahlung, unterlegt.

Die Jubiläums-Chronik ist im Handel für 19,95 Euro erhältlich (ISBN 978-3-89479-618-1).

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Auszüge der Chronik im Tagesspiegel vom 19. Juli 2010